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Medizinische
Indikationen:
Die Atem- und Stimmtherapie ist Teil der medizinischen Grundversorgung.
Sie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung krankheitsbedingter Kommunikationsstörungen,
aber auch Maßnahmen zur Prävention. Ob eine Therapie notwendig ist entscheidet
der Arzt (HNO-Ärzte, Phoniater, Neurologen, Psychiater, Hausärzte, Kinderärzte).
Behandelt werden Patienten aller Kassen.
Die
Atem- und Stimmtherapie umfasst folgende Behandlungsgebiete:
*funktionelle Stimmstörungen (Hyperfunktionelle Dysphonie, Hypofunktionelle
Dysphonie, Belastungsdysphonie)
*organische Stimmstörungen (Stimmlippenlähmungen, Stimmbandknötchen,
Stimmpolypen, Kehlkopfasymmetrien, krankhafter Verlauf des
Stimmbruchs)
*hormonelle Stimmstörungen
*Heiserkeit und Aphonie (Stimmverlust)
*und alle anderen Krankheitsbilder
Ziel
der Atem- und Stimmtherapie ist die Verbesserung der Stimmqualität
und der stimmlichen Belastbarkeit unter der Zuhilfenahme der Funktionskreise
Körper-Atem-Stimme-Artikulation bis zur Normalisierung und Wiederherstellung
einer stimmlichen Kommunikationsfähigkeit für Beruf und Alltag, sowie
der Wiedererlangung einer tragfähigen und belastbaren Stimme.
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